Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Jährlich wird bei ca. 69.000 Menschen diese Diagnose gestellt. Tückisch dabei: Der Tumor wächst lange unbemerkt. Beschwerden treten erst in späten Stadien auf und dann sind die Heilungschancen eher gering. Die gute Nachricht: Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium erkannt, kann man mit sehr guten Heilungschancen rechnen. Deshalb ist eine regelmäßige Darmkrebsvorsorge für die Früherkennung auch entscheidend.

Für Menschen, die weder eine familiäre Belastung noch ein erhöhtes Risiko aufgrund einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung haben, wird eine Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren empfohlen, da ab diesem Alter das Risiko für Darmkrebs ansteigt. Liegt eine familiäre Belastung vor, sollte mit der Vorsorge früher begonnen werden, etwa zehn Jahre vor dem Erkrankungsalter des Verwandten. Junge Menschen aus Familien mit Verdacht auf familiär gehäuften Darmkrebs sollten sogar bereits ab einem Alter von 25 Jahren zur ersten Vorsorgeuntersuchung gehen.

Die Chancen, durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen einer Darmkrebserkrankung vorzubeugen, stehen extrem gut. Es gibt verschiedene Verfahren, mit denen gutartige Vorstufen entdeckt und sicher entfernt werden können – lange bevor sich ein Tumor entwickelt. Der Darmkrebsfrüherkennung stehen verschiedene Untersuchungsverfahren zur Verfügung, die auch miteinander kombiniert werden können.

Untersuchungsverfahren

1. Austastung des Mastdarms

Eine einfache Methode, die der Hausarzt durchführen kann. Der Bereich des Mastdarms wird mit dem Finger abgetastet. Etwa die Hälfte der Tumoren im Mastdarm wird so entdeckt.

2. Okkultbluttest bzw. Hämocculttest

Mit dem Test lässt sich verborgenes, mit dem bloßen Auge nicht sichtbares Blut im Stuhl aufspüren. Solche Blutspuren können von Darmtumoren oder Darmpolypen aus dem Darminneren stammen. Dieser Test sollte einmal jährlich durchgeführt werden. Schlägt der Test positiv an, muss der Befund durch eine Darmspiegelung abgeklärt werden.

3. Darmspiegelung (Koloskopie)

Die zurzeit effektivste Methode zur Früherkennung. Mit der Vorsorgedarmspiegelung lässt sich Darmkrebs zu nahezu 100 % verhindern. Bei der Darmspiegelung führt der Arzt ein Endoskop durch den After in den Darm ein. An der Spitze des Gerätes ist eine Minikamera montiert, mit deren Hilfe das Innere des Darms genau inspiziert werden kann.

4. Virtuelle Koloskopie (CT-Kolonographie)

Hier wird eine „Darmspiegelung von außen“ vorgenommen. Mit der Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schichtaufnahmen vom Bauchraum erstellt, die mit Hilfe eines 3D-Computerprogrammes in ein räumliches Bild umgewandelt werden. Am Bildschirm kann der Arzt den Darm nach verdächtigen Bezirken absuchen.

5. Bluttest

Der Test weist spezifisch verändertes genetisches Material nach, das von Darmtumoren bereits in einem frühen Stadium ins Blut abgegeben wird. Er ist eine neue Alternative zu den bislang üblichen Tests auf verstecktes Blut im Stuhl.

6. Kapselendoskopie

Seit 2008 ist die Methode, bei der eine Kapsel mit eingebauter Kamera geschluckt wird, auch in Deutschland zugelassen. Auf ihrem Weg durch den Magen-Darm-Trakt macht sie alle zwei Sekunden eine Aufnahme, die später als Film angeschaut werden kann.

Was kann ich selber tun?

  • Regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge
  • Gepökelte und geräucherte Wurst- und Fleischwaren in Maßen genießen, da diese Schadstoffe enthalten können, die beim Räuchern und Grillen entstehen
  • Sprot treiben Wenig rotes Fleisch, fette und kohlenhydratreiche Speisen essen
  • Ballaststoffreiche Nahrung bevorzugen
  • Nikotin und Alkohol meiden
  • Früherkennung durch Selbsttest – bequem für zu Hause. Wir beraten Sie dazu gerne in unserer Apotheke
gesundleben MAGAZIN 01/2019

Er hält bis -50 Grad aus, treibt uns die Tränen in  die Augen und ist der Gesundheits-Booster unter den Wurzeln. Meerrettich wirkt antibakteriell sowie schleimlösend, stärkt das Immunsystem und kann sogar bereits eingefangene Grippeerreger schwächen.

So wirkt die scharfe Wurzel

Im Meerrettich stecken viele wirksame Inhaltsstoffe. Er enthält die Vitamine B1, B2, B6 und viel Vitamin C sowie die Mineralstoffe Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor. Einzigartig wirkt die scharfe Wurzel aber durch ihre ätherischen Senföle bzw. deren Vorstufen, die Glucosinolate Sinigrin und Gluconasturtiin. Raspelt man die Wurzel, wird das Enzym Myrosinase freigesetzt, das im menschlichen Körper antibakteriell wirkt. Nicht umsonst wird Meerrettich als „natürliches Antibiotikum“ oder auch „Penicilin aus dem Garten“ genannt.

Für das Immunsystem

Bringen Sie Ihr Immunsystem auf Trab – und gut durch den Winter: Nehmen Sie jeden Morgen und jeden Abend über zwei Wochen einen Teelöffel frisch geriebenen Meerrettich ein. Das bekämpft aufkommende Erkältungen und stärkt das Immunsystem. Krankheitserreger haben so wenig Chancen.

Bei Bronchitis

Eine hochwirksame Mixtur, die Sie am besten im Kühlschrank aufheben: Reiben Sie ein etwa fünf Zentimeter langes Stück Meerrettichwurzel in ein Schraubdeckelglas. Geben Sie vier Esslöffel Honig hinzu und vermischen Sie die beiden Zutaten. Nehmen Sie zweimal täglich einen Teelöffel von der schleimlösenden und entzündungshemmenden Mischung ein, um so einer hartnäckigen Bronchitis oder Nebenhöhlenentzündung vorzubeugen. Aber Vorsicht, nicht jeder Magen verträgt das Gemisch, deshalb vorher mit einer kleinen Menge erst mal austesten.

Bei ersten Hustenbeschwerden

Um einen schleimlösenden Sirup gegen anfänglichen Husten zu erhalten, geben Sie zu dem oben beschriebenen Meerrettichhonig noch Zitronensaft und geriebenen Ingwer hinzu. Dreimal täglich einen Teelöffel des Sirups auf der Zunge zergehen lassen.

Auf dem Teller

Üblicherweise wird Meerrettich zu Tafelspitz, geräuchertem Lachs und Forellenfilets empfohlen – aber auch Vegetarier können sich freuen! Veredeln Sie Frischkäse, Quark und hartgekochte Eier mit einem Klacks frischen geraspelten Meerrettich. Oder geben Sie mit einer kleinen Zugabe Salaten aus Kartoffeln, Rote Bete, Karotten, Chicorée, Feldsalat oder Rucola einen pikanten Pfiff.

Aufbewahren und verarbeiten

In ein feuchtes Tuch gewickelt, hält sich frischer Meerrettich im Kühlschrank wochenlang. Schneiden Sie immer nur ein Stück ab, das Sie sofort verbrauchen und schälen. Die aufsteigenden Dämpfe lassen schnell die Augen tränen.

gesundleben MAGAZIN 01/2019

Was haben homöopathische Mittel mit anthroposophischen Arzneien und Schüßler-Salzen gemein? Sie enthalten potenzierte Substanzen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Behandlungskonzepte vor.

 

Wer „potenzieren“ hört, denkt automatisch an Homöopathie. Zu diesem weit verbreiteten Bereich der Komplementärmedizin gehört jedoch nicht jedes Arzneimittel, das durch rhythmisches Verdünnen und Verschütteln hergestellt wird. Was alle potenzierten Arzneien gemeinsam haben, ist ihr Herstellungsverfahren. Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der Homöopathie, war nicht nur Arzt, sondern auch Chemiker und Pharmazeut. Er beobachtete, wie die Wirkung seiner heilkräftigen Substanzen zunahm, je mehr er sie verdünnte. Nach dem lateinischen Wort potencia  für Kraft nannte er diese Wirkstoffverstärkung potenzieren, jede Verdünnungsstufe bezeichnete er als Potenz.

Worauf das Phänomen beruht, dass homöopathische Arzneien umso stärker wirken, je weniger von der Grundsubstanz in der Verdünnungslösung ist, ist Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten. Schon nach wenigen Potenzierungsstufen enthält die Flüssigkeit, in der verschüttelt wird, nämlich kaum noch ein Molekül der pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ausgangssubstanz. Wie kann sie dann eine Wirkung entfalten?

Eine mögliche Erklärung: Durch die Energiezufuhr beim Potenzieren werden die Informationen der Ausgangssubstanz in die Flüssigkeit übertragen, die – beispielsweise auf Globuli aufgebracht oder mit Trägersubstanzen in Tabletten gepresst – nach Einnahme im Organismus einen Effekt entfaltet, der die Gesundung unterstützt. Auf diesem Prinzip basieren alle im Folgenden vorgestellten Behandlungskonzepte. Sie unterscheiden sich vor allem in der Herangehensweise bei der Auswahl der passenden Arzneimittel und in ihrer Wirkweise.

Einzelhomöopathie

„Similia similibus curentur“ – Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden. Dieses Grundprinzip der Homöopathie (altgriechisch hómoios = gleichartig, páthos = Leiden) besagt, dass nur das Mittel wirken kann, das in einer Prüfung am Gesunden die Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet. „Klassisch“ arbeitende Homöopathen setzen dabei auf Einzelmittel, die sie unter Beobachtung von Begleitsymptomen und lindernden oder verschlechternden Einflüssen nach einer ausführlichen Anamnese aus den mehr als 2500 zur Verfügung stehenden Homöopathika auswählen.

Ein Beispiel: Allium cepa (Zwiebel) lindert Schnupfen mit scharfem Nasensekret und mildert Tränenfluss, der sich in einem warmen Zimmer verschlechtert, Euphrasia officinalis (Augentrost) Schnupfen mit mildem Sekret und brennendem Tränenfluss, der sich nachts bessert. Gerade in der Selbstmedikation erfolgt die Mittelwahl aber oft auch nach „bewährten Indikationen“. Dabei kommen Arzneien zum Zug, die der Erfahrung nach am wahrscheinlichsten helfen, beispielsweise Nux vomica (Brechnuss) bei Problemen mit der Verdauung. Das Wirkprinzip ist aber immer dasselbe: Das Mittel setzt im Körper einen Reiz, der die Selbstheilungskräfte anregt und ihn in die Lage versetzt, seine Krankheit mit eigenen Kräften zu heilen.

Komplexmittelhomöopathie

Homöopathische Kombinationsarzneimittel basieren auf der Idee, die Wirkung mehrerer homöopathischer Einzelmittel zu kombinieren. Dadurch entsteht eine Art „Breitbandhomöopathikum“, das symptombezogen – nicht nach der Ähnlichkeitsregel – ausgewählt wird. Meist enthält eine solche Arznei mehrere potenzierte Arzneien in Tiefpotenzen, die der Erfahrung nach bei der Indikation helfen, bei Schwindel beispielsweise, bei Rheuma und Gelenkproblemen, aber auch bei Heuschnupfen oder Migräne. Nicht wenige dieser Mittel sind seit Jahrzehnten auf dem Markt.

Anthroposophische Arzneimittel

Auch in den meisten Arzneien der Anthroposophischen Medizin sind mehrere homöopathische potenzierte Einzelmittel sorgfältig kombiniert. Das Spezielle hier ist die Herangehensweise bei der Mittelfindung, die sich deutlich von der Homöopathie unterscheidet. In der Anthroposophischen Medizin werden nämlich die Besonderheiten der Krankheit mit Entsprechungen in Naturstoffen in Zusammenhang gebracht. Ein Beispiel: Bei Heuschnupfen hat der Körper die Fähigkeit verloren, sich gegenüber seiner Umwelt abzugrenzen. Das Immunsystem gerät aus dem Gleichgewicht und wehrt sich mit Schnupfen und Tränen gegen Stoffe, die es fälschlicherweise als „fremd“ einstuft. Dem begegnet die Anthroposophische Medizin mit der Kraft der Zitrone. Deren dicke Schale schützt das Fruchtfleisch und kann demzufolge im Organismus die Abgrenzungsfähigkeit fördern, zudem wirkt ihr saurer Saft zusammenziehend und bildet damit einen Gegensatz zu der starken Sekretabgabe, die für Heuschnupfen typisch ist.

Schüßler-Salze

Dr. Wilhelm Heinrich Schüler (1821-1898) ging davon aus, dass Krankheit in den Zellen des Körpers entsteht. Sein Ansatz: Schädliche Reize wie Infekte, Stress oder Verletzungen, stören den Mineralstoffhaushalt in den Körperzellen. Langfristig wirkt sich das ungünstig auf die Funktion von Organen und Gewebe aus, Krankheit entsteht. Mit potenzierten Mineralsalzen kommt das Mineralstoffgefüge im Körper wieder in eine gesunde Balance. Sie geben einen Impuls, der die Zellen dazu befähigt, die fehlenden Mineralsalze – die dem Körper beispielsweise über die Nahrung zugeführt werden – besser aufzunehmen und zu verteilen. Auch hier erfolgt die Mittelauswahl nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Sie basiert vielmehr auf physiologisch-chemischen Vorgängen auf Zellebene. Nr. 7 Magnesium phosphoricum ist beispielsweise das biochemische Schmerz- und Entkrampfungsmittel. Die Magnesiummoleküle können den raschen Impuls vom Nerv zum Muskel, der letztlich Krampf und Schmerz auslöst, unterbinden und auf diese Weise den Schmerz stillen.

natürlich gesund und munter 6/2018

Manchmal reagiert der Körper auf bestimmte Weizeninhaltsstoffe mit unerwünschten Symptomen wie Durchfall. Betroffene sind darauf angewiesen, ihre Ernährung anzupassen. Der Handel hält viele Produkte bereit und auch immer mehr Restaurants bieten glutenfreie Gerichte an. Wir stellen drei Beschwerdebilder vor: Weizenallergie, -sensitivität und Zöliakie.

  1. Zöliakie

Bei dieser Autoimmunerkrankung kommt es zu chronischen Entzündungen im Dünndarm – ausgelöst durch Gluten. Neben Blähungen sind Bauschmerzen und Durchfälle typische Symptome. Die Diagnose Zöliakie erfolgt durch eine genetische Analyse einer Gewebeprobe aus dem Darm.

Therapie: Bereits geringe Mengen Gluten schädigen die Darmschleimhaut, daher müssen Betroffene komplett darauf verzichten. Wichtig: Gluten steckt auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln. Damit der Körper durch die beschränkte Auswahl an Produkten dennoch mit allen Nährstoffen versorgt ist, können Nahrungsergänzungsmittel helfen – gerne beraten wir Sie dazu.

  1. Weizenallergie

Die im Weizen vorhandenen Eiweiße Albumine, Globuline und Gluten können Allergien auslösen. Nach dem Verzehr kann es zu Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall kommen, die Schleimhäute im Mund und Rachen können anschwellen, manchmal fängt auch die Haut an zu jucken. Ein Allergietest bringt Klarheit.

Therapie: Auf Weizenmehl und weizenähnliche Getreidesorten wie Dinkel und Grünkern verzichten. Auch glutenfreie Lebensmittel können allergene Eiweiße enthalten.

  1. Weizensensitivität

Betroffene reagieren auf die im Weizen enthaltene ATIs (Amylase-Trypsin-Inhibitoren). Es kommt zu Bauchschmerzen und Blähungen, auch Durchfälle sind möglich. Manchmal treten auch Müdigkeit und Kopfschmerzen auf. Die Diagnose erfolgt nach dem Ausschlusskriterium – wenn keine Allergie und Zöliakie vorliegt, Weizen aber dennoch Beschwerden hervorruft.

Therapie: Da ATIs in jedem glutenhaltigen Getreide zu finden sind, steht der Verzicht von entsprechenden Lebensmitteln im Fokus.

gesundleben MAGAZIN Herbst 2018

Dem Alltag einfach mal den Rücken kehren, sich regenerieren, erholen und gleichzeitig dem Körper etwas Gutes tun: Ein Besuch im Thermalbad ist mehr als nur ein Badeausflug. Denn das Wasser, das dort in den Becken ist, enthält besonders viele Mineralien und kann bei unterschiedlichen Beschwerden helfen.

 

Angenehm warm und ein leichtes Gefühl von Schwerelosigkeit. Wer das erste Mal in ein Solebecken steigt, merkt schnell: Das hat mit einem herkömmlichen Schwimmbadbesuch nichts zu tun. Durch den hohen Salzgehalt von etwa sechs Prozent und einer Wassertemperatur von meist über 30 °C entspannen sich Muskeln und Gelenke, die Haut wird samtig weich.

 

Viele Bäder nutzen Natursole, die aus vielen hundert Metern Tiefe an die Erdoberfläche befördert wird. Diese enthält oftmals zusätzlich viele Mineralien.

 

Doch nicht jedes Thermalbad hat das gleiche Wasser. Die Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Quelle, aus der es stammt.

 

Vier Beispiele für typische Mineralstoffe und deren Wirkung:

Ca: Kalzium fördert den Stoffwechsel.

SO: Sulfat wirkt sich positiv auf den Bindegewebsstoffwechsel aus.

S & RN: Schwefel und Radon wirken schmerzstillend und entzündungshemmend.

 

Ideal bei rheumatischen Erkrankungen Besuche im Thermalbad sind eine Wohltat für Menschen mit Gelenkbeschwerden. Das ist vor allen Dingen dem warmen Wasser zu verdanken. Es sorgt dafür, dass sich die Gefäße erweitern, die Durchblutung wird angekurbelt. Schmerzen in Muskeln und Gelenken klingen ab, Stoffwechsel und Immunsystem werden angeregt. All das kann dazu beitragen, dass die Beschwerden sich bessern. Mindestens genauso wichtig ist es aber, unserem Körper auch von innen mit Mineralstoffen zu versorgen, die den Halteapparat stärken. Zu passenden Nahrungsergänzungsmitteln, etwa mit Magnesium, beraten wir Sie in unserer Apotheke.

 

Vorsicht bei Herzproblemen

Die hohe Konzentration an Mineralstoffen in Kombination mit dem warmen Wasser bedeutet für unseren Körper eine gewisse Anstrengung. Besonders der Kreislauf wird ordentlich gefordert. Wer unter Herzproblemen leidet oder einen hohen Blutdruck hat, für den kann sich ein Besuch im Thermalbad ungünstig auf die Gesundheit auswirken. Fragen Sie daher lieber vorab Ihren Arzt um Rat. Gibt er grünes Licht, steht dem Entspannungsbad nichts mehr im Wege.

gesundleben MAGAZIN Herbst 2018