Sportlicher Schutz

Eine halbe Stunde Sport täglich schützt vermutlich vor Parkinson

Zu diesem Schluss gelangen US-amerikanische Forscher. Die Experten haben Daten von mehr als 143 000 älteren Patienten aus zehn Jahren ausgewertet. In diesem Zeitraum waren 413 davon an Parkinson erkrankt.

Wer 30 Minuten oder länger am Tag sportlich aktiv war, hatte ein um 40 Prozent geringeres Parkinson-Risiko als Sportmuffel. Keinen Zusammenhang fanden die Wissenschaftler zwischen Parkinson und sportlichen Aktivitäten im jüngeren Alter von 40 Jahren. Die Forscher gehen daher von einem kurzfristigen Einfluss der Bewegung aus.

Vitamine, Enzyme und Extrakte aus Heilpflanzen können entzündliche Gelenkbeschwerden spürbar lindern

Patienten mit chronisch- entzündlichen Gelenkbeschwerden müssen meist lebenslang Medikamente aus dem Chemielabor einnehmen. Doch die Natur bietet Alternativen, zum Beispiel um außerhalb von akuten Schüben Probleme besser in den Griff zu bekommen. Das hilft, die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke zu erhöhen. Durch die unterstützende Anwendung von Heilpflanzen und die richtige Ernährung erhalten viele Patienten das Gefühl, ihre Beschwerden besser kontrollieren zu können und nicht ausschließlich von starken Medikamenten abhängig zu sein. Außerdem lässt sich von Fall zu Fall der Arzneimittelverbrauch reduzieren und dadurch die Verträglichkeit schulmedizinischer Präparate verbessern. „Die Hauptzielrichtung ergänzender Behandlungsverfahren in der Rheumatherapie sind die Symptome der Erkrankung“, stellt Dr. Reinhard Hein, Internist, Rheumatologe und Arzt für Naturheilverfahren in Nienburg, fest. „Gegen die Ursachen der Erkrankungen können sie nicht angehen.“

Was Ernährung bewirkt

Antioxidanzien:

Pflanzliche Nahrungsmittel enthalten eine Reihe von entzündungshemmenden Stoffen. Dazu gehören Vitamin E, Vitamin C sowie die sekundären Pflanzenstoffe Karotin und Lycopin. Sie zählen zu den „Antioxidanzien“, die bei allen Stoffwechselvorgängen anfallende zellschädigende Sauerstoffradikale abfangen können. Ein starkes Antioxidans ist Vitamin E, das reichlich vorhanden ist in Nüssen, Sonnenblumen- und Weizenkeimöl, in Grünkohl, Soja und Weizenkeimlingen. Den Bedarf gesunder Menschen deckt eine ausgewogene Kost. Als Medikament zur Behandlung von entzündlich- rheumatischen und verschleißbedingten Erkrankungen wird Vitamin E in höherer Dosierung ergänzend eingesetzt. In Kombinationspräparaten sind Vitamin E und andere Zellschützer wie Selen, Zink, Vitamin C, Karotin und Lycopin enthalten. Omega-3-Fettsäuren verringern die Bildung schmerzauslösender Prostaglandine in einem akuten Entzündungsprozess. Prostaglandine bilden Entzündungszellen aus einer bestimmten Fettsäure, der Arachidonsäure, die vor allem in fettem Fleisch und Wurstwaren enthalten ist.

Aus diesem Grund sollten sich Rheumapatienten einerseits fleisch- und wurstarm ernähren, andererseits reichlich Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Diese stecken vor allem in fettem Seefisch, aber auch in Meeresfrüchten wie der Grünlippmuschel. Für eine entzündungshemmende Wirkung sind in der Regel Präparate empfehlenswert, die Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Muscheln in ausreichender Menge enthalten.

Enzyme sind Eiweißmoleküle, die in jedem Organismus vorkommen. Bei Gelenkbeschwerden besitzen sie eine abschwellende und schmerzlindernde Wirkung. Für Patienten mit entzündlichem Gelenkrheuma ist es sinnvoll, die Arbeit der Enzyme zu unterstützen. Präparate aus der Apotheke enthalten eine Kombination aus Enzymen pflanzlicher (Bromelain und Papain) und tierischer Herkunft (zum Beispiel Pankreatin oder Trypsin).

Wie Heilpflanzen helfen

Weidenrinde enthält mit Salicin und Salicortin schmerz- und entzündungshemmende Substanzen. Auch salicylsäurehaltige Umschlagspasten, die je nach Bedarf für kühlende oder wärmende Wickel verwendet werden können, haben sich gegen entzündliche Schmerzen etwa in Hand-, Knie- oder Fußgelenken bewährt und können die bei Arthritis eingeschränkte Beweglichkeit wieder verbessern. In Umschlagpasten stecken außerdem Beinwell und schmerzlindernder Arnika-Extrakt.

Teufelskralle:

Extrakte aus der Wurzel der Teufelskralle lindern Entzündung und Schmerz. Ihre Hauptinhaltsstoffe sind die Harpagoside, die auf schmerzvermittelnde Botenstoffe einwirken. Sie sind bei Arthritis als Tabletten und Kapseln verfügbar. Auch bei degenerativen Gelenkbeschwerden (Arthrose) ist die Wirkung der Teufelskralle wissenschaftlich erwiesen.

Brennnesselblätter:

Die Blätter der Brennnessel hemmen die Bildung entzündungsfördernder Substanzen wie Zytokinen. Sie werden als Presssaft oder Kapseln angeboten. Werden Brennnessel- Präparate angewendet, können Arthritis-Patienten nach Absprache mit dem Arzt häufig die Dosis chemischer Medikamente heruntersetzen.

Cayennepfeffer:

Der Hauptwirkstoff des Cayennepfeffers ist Capsaicin. Es beeinflusst die Wahrnehmung und Weiterleitung von Schmerzen. Daher kann es bei Schmerzen des Bewegungsapparates als Salbe, Emulsion oder Wärmepflaster angewendet werden.

Arnika-Extrakt lindert in Salben, Gelen, Fluids und öligen Auszügen entzündliche Gelenkschmerzen. Zu den wirksamen Inhaltsstoffen der gelb blühenden Gebirgspflanze gehören zum Beispiel Helenalin-Derivate.

Kombinations-Präparate

Tinkturen mit Zitterpappelrinde (Espe), Esche und Goldrute wirken bei der unterstützenden Behandlung von Gelenkbeschwerden schmerzlindernd, abschwellend und entzündungshemmend. Je nach Bedarf nimmt der Patient drei- bis viermal täglich 20 bis 30 Tropfen des Präparats ein. Ein aus der Berberitze und dem Giftsumach gewonnenes Komplexmittel hat nach dem homöopathischen Arzneibild eine entzündungshemmende, abschwellende und schmerzlindernde Wirkung.

Die drei häufigsten Irrtümer

Mehr als sieben Millionen Deutsche bekommen regelmäßig Lippenbläschen. Wir räumen auf mit drei Irrtümern über dieses lästige Leiden

Die Lippen kribbeln, spannen und jucken: Fast jeder zehnte Deutsche kennt dieses Gefühl, mit dem sich eine Plage ankündigt: Lippenbläschen (Herpes labialis). Der Verursacher ist das Virus Herpes simplex Typ 1. Binnen weniger Stunden bilden sich auf Lippen, Nasenwurzel oder in den Mundwinkeln kleine, mit Flüssigkeit gefüllte, juckende oder schmerzende Bläschen. Erst nach einigen Tagen heilen sie ab, und es herrscht Ruhe – bis zum nächsten Ausbruch.

Irrtum 1: Anstecken kann ich mich nur beim Küssen

Zwar ist ein Kussverbot bei einem Herpes-Ausbruch durchaus sinnvoll, aber es genügt auch schon der Händedruck einer Person mit Lippenbläschen, um sich anzustecken. Den Erreger trägt fast jeder Mensch in sich: Mehr als 95 Prozent der Erwachsenen haben sich im Lauf ihres Lebens das Virus eingefangen – die meisten, ohne etwas davon zu bemerken. Nur bei jedem Zehnten machen sich die blinden Passagiere durch Lippenbläschen bemerkbar.

Irrtum 2: Lippenbläschen kann ich nicht verhindern

Lippenbläschen erscheinen häufig bei hoher UV-Strahlung, Stress oder Ekel. Aber auch eine Erkältung und hormonelle Veränderungen können das Virus aus seinem Schlummer wecken. Transplantationspatienten bekommen häufig Lippenbläschen, da sie – um das fremde Gewebe nicht abzustoßen – Medikamente einnehmen müssen, die ihre Immunabwehr schwächen. Die meisten Betroffenen kennen ihre Auslöser und vermeiden sie, so gut es geht.

Um vorzubeugen, sollten Sie Ihre Lippen sorgfältig vor Sonnenstrahlen schützen. Besonders beim Skifahren oder am Strand ist ein hoher Lichtschutzfaktor empfehlenswert, am besten ein Sunblocker in Form eines Fettstifts. Herpes labialis bricht vornehmlich dann aus, wenn das Immunsystem gestresst ist. Stärken Sie es durch gesunde Ernährung, regelmäßigen Sport und Abhärtung, beispielsweise durch Saunabesuche und Wechselduschen.

Für die Behandlung von Lippenherpes hält Ihre Apotheke verschiedene Präparate bereit. Virenhemmende Cremes mit dem Inhaltsstoff Aciclovir haben sich ebenso bewährt wie die Wirkstoffkombination Zinksulfat und Heparin, die die Bläschen austrocknet. Auch natürlicher Melissenextrakt lindert die Beschwerden.
Werden Sie schon bei den Vorboten einer Herpesattacke aktiv. Je früher Sie mit der Behandlung beginnen, desto besser können Sie die Infektion lindern und verkürzen.

Irrtum 3: Lippenherpes ist völlig ungefährlich

Zwar sind die Bläschen in der Tat eher lästig als gefährlich. Für Schwangere, Babys, Neurodermitis-Patienten und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann eine Herpesinfektion jedoch gefährlich werden. Blühen bei Ihnen Lippenbläschen, sollten Sie im Umgang mit diesen Personen besonders auf Hygiene achten (s.u.). Kritisch wird es auch, wenn die Erkrankung nicht nur an den Lippen, sondern auch an anderen Regionen, in Augennähe oder in Form von Hautekzemen auftritt. Dann müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Dasselbe gilt für den Fall, dass die Bläschen mit großen Beschwerden verbunden sind, sich entzünden, öfter als sechs- bis achtmal pro Jahr auftreten, wenn große Gebiete befallen sind oder sich gleichzeitig eine Bindehautentzündung ausbildet. Einen Mediziner sollten Sie auch dann zu Rate ziehen, wenn die Eigenbehandlung nach zwei bis drei Tagen noch nicht angeschlagen hat. Der Arzt kann Ihnen in diesem Fall andere virenhemmende Präparate oder Medikamente zum Einnehmen verschreiben.

Hygiene ist das A und O

Bei einem Ausbruch von Lippenherpes gelten besondere Hygieneregeln:

Finger weg von den Bläschen: Berühren Sie die Lippen möglichst wenig, um die Viren nicht auf andere Körperteile zu übertragen.
Regelmäßig die Hände waschen: Immer wenn Sie die Bläschen versorgt oder auch nur berührt haben, ist Händewaschen angesagt.

Abstand halten:

Halten Sie sich fern von Schwangeren, Säuglingen, Menschen mit Hauterkrankungen sowie Patienten, die immununterdrückende Medikamente bekommen. Gegebenenfalls Hände desinfizieren. Es
gilt striktes Kuss-Verbot!

Kein gemeinsames Geschirr:

Teilen Sie mit niemandem Glas oder Besteck. Das Gleiche gilt für Zahnbürste, Handtuch und Waschlappen.

Vorsicht Kontaktlinsenträger:

Ein Übergreifen von Lippenherpes auf die Bindehaut ist sehr gefährlich. Steigen Sie bei Lippenbläschen deshalb besser auf die Brille um.

 

Bewegen, nicht belasten!

Gelenkverschleiß beginnt oft schleichend und ist nur schwer zu stoppen. Die richtige Therapie kann ihn aber spürbar bremsen.

Bei Ausgrabungen fördern Archäologen zutage, was unsere Vorfahren hinterlassen haben: Reste von Stadtmauern, Scherben, Schmuck – und Knochen.

Das Erstaunliche: Noch nach Tausenden von Jahren ist manchen ein Gelenkverschleiß anzusehen. Auch unsere Ahnen hatten mit der Abnutzung von Knie und Hüfte zu kämpfen. Heute werden in Deutschland etwa fünf Millionen Menschen wegen Arthrose behandelt. Sogar auf dreimal so hoch wird die Zahl derjenigen geschätzt, die nur über schubweise auftretende Schmerzen klagen oder bei denen sich die Krankheit noch „stumm“ verhält.

Perfektes Gleiten

Arthrose entsteht an den beweglichen Verbindungen zweier Knochen, den Gelenken. Damit jene nicht aufeinanderreiben, sind sie mit Knorpel und einer zähflüssigen Gelenkschmiere überzogen. Wasser ist der Hauptbestandteil dieses Gewebes.

„Die Gleiteigenschaften des Knorpels sind so gut, dass sie technisch gar nicht nachzuahmen sind“, sagt Dr. Ingo Tusk, Orthopäde an der Klinik Rotes Kreuz in Frankfurt am Main. Doch Knorpel wächst nicht nach. Er wird abgerieben, zum Beispiel als Folge eines Unfalls, aufgrund von Fehlstellungen, etwa X- oder O-Beinen, oder Instabilitäten der Bänder.

In den meisten Fällen ist die Ursache der Arthrose jedoch unbekannt. „Wir wissen lediglich, dass die Krankheit oft in der Familie liegt und Frauen nach den Wechseljahren häufiger trifft“, sagt Professor Dr. Joachim Grifka, ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg. Warum gerade Frauen zwischen 50 und 60 Jahren so oft an Arthrose leiden, ist ungeklärt. Hormone könnten eine Rolle spielen, gesicherte Daten dazu gibt es nicht.

Gelenkverschleiß gilt als typische Alterserscheinung, oft bleibt er lange stumm. Der Abrieb des Knorpels ist nicht spürbar, erst wenn sich die Gelenkinnenhaut entzündet, entstehen Schmerzen. Meistens betrifft die Arthrose einzelne Gelenke besonders, etwa das Knie (Gonarthrose) oder die Hüfte (Coxarthrose), seltener Finger oder Sprunggelenke. Die entzündete Stelle wird rot und warm, Bewegung fällt schwer. Da die Krankheit in Schüben verläuft, kann nach dem Rückgang der Entzündung für eine Weile Ruhe sein. In einer Röntgenaufnahme lässt sich der Verschleiß gut erkennen am Gelenkspalt zwischen den Knochen. Da Knorpel aus Wasser, Zucker und Eiweiß besteht, ist er auf dem Bild nicht zu sehen. Geht der Knorpel zurück, wird der Spalt kleiner.

Arthrose oder Rheuma?

Die Symptome sind ähnlich: Geschwollene, entzündete Gelenke, die Bewegungen schmerzen. „Trotzdem muss Arthrose klar vom Rheuma abgetrennt werden“, sagt Professor Joachim Grifka von der Universitätsklinik Regensburg.

Rheuma ist eine Autoimmunerkrankung, die den ganzen Körper betrifft. Hier verursacht die Entzündung den Gelenkverschleiß.
Bei der Arthrose entsteht die Entzündung durch fortgeschrittenen Abrieb des Knorpels.

Die Symptome lindern

Bei Arthrose sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Der Knorpelabrieb ist zwar nicht aufzuhalten, mit einer gezielten Therapie jedoch zu bremsen.

Wenn jeder Schritt schmerzt und alle Gedanken um das entzündete Gelenk kreisen, mag niemand an Bewegung oder gar Sport denken. Doch Knie oder Hüfte übermäßig zu schonen, ist falsch. „Je weniger das Gelenk bewegt wird, desto schneller geht der Knorpel zurück“, erklärt Albert Ziegler, Physiotherapeut in München.

Akut helfen entzündungshemmende Schmerzmittel. Wenn das Knie dick wird, für etwa zehn Minuten eine kalte Kompresse auflegen, damit die Gelenkschleimhaut abschwellen kann. Spritzen mit Hyaluronsäure sollen die Symptome für ein bis zwei Jahre stoppen. Die Hyaluronsäure bindet das Wasser im Knorpel und unterstützt so seine Gleiteigenschaften. „Der Knorpel kann besser Wasser binden, die Entzündlichkeit geht zurück“, sagt Tusk. Sinnvoll ist die Therapie aber nur, wenn noch Knorpel vorhanden ist.

Das Gelenk erhalten

Verschiedene Eingriffe können ebenfalls Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern. Bei der Arthroskopie (Gelenkspiegelung) wird der Gelenkspalt über eine Kanüle gereinigt, Schäden werden beseitigt. Die umstrittene Knorpelanbohrung soll die Bildung neuen Knorpels anregen. Die Knorpelverpflanzung oder -transplantation eignet sich nur für jüngere Menschen, etwa Leistungssportler. Knorpelzellen werden im Labor gezüchtet oder aus einem gesunden Bereich entnommen und an die erkrankte Stelle verpflanzt.

Wieder mobil mit Prothese

Wenn Bewegungen nur noch unter Schmerzen möglich sind, kommen immer häufiger Endoprothesen (endo = innen) zum Einsatz. Ersetzt werden vor allem Hüft- und Kniegelenke. Sowohl beim Gelenkersatz als auch bei den gelenk erhaltenden Eingriffen gilt: Je mehr schon vor der Operation, etwa in der Physiotherapie, trainiert wurde, desto besser verläuft die anschließende Rehabilitation.

Hilfe aus der Apotheke

Synthetische Mittel:

Diclofenac, Ibuprofen oder Proxicam können, als Salbe oder Gel angewandt, Entzündungen hemmen. Rezeptfreie Schmerzmittel zum Einnehmen enthalten Ibuprofen, Naproxen, Acetylsalicylsäure oder Diclofenac in niedriger Dosis.

Heilpflanzen:

Salben mit Beinwell oder Arnika hemmen Entzündungen und lindern Schmerzen. Das gilt auch für Mittel zum Einnehmen mit Wirkstoffen aus Teufelskralle, Weidenrinde oder Pappel und Goldrute.

Nahrungsergänzung:

Kapseln mit Kollagen-Hyrdrolysat, Vitamin E, Chondroitin oder Grünlipp-Muschel sollen den Knorpel mit Nährstoffen versorgen und den Abbau hemmen.

Dem Verschleiß vorbeugen

Sport in Maßen und das richtige Abnehm-Konzept beugen der Arthrose vor.

Keine Crash-Diäten

Der größte Feind des Knorpels ist das Übergewicht. Je mehr Kilos die Waage anzeigt, desto mehr drücken auch auf Knie und Hüfte. Die Belastung ist hoch, der Abbau des Knorpels wird vorangetrieben. Aber machen Sie zur Entlastung keine Radikal-Diäten! Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse kombiniert mit regelmäßiger Bewegung helfen beim Abnehmen und schonen die Gelenke.

Richtig bewegen

Gelenke wollen bewegt werden, das hält sie geschmeidig und verhindert den Abbau des Knorpels. Geeignet sind gleichmäßige Bewegungen wie Radfahren, Rückenschwimmen und Walking. In der Physiotherapie wird mit einfachen Übungen die Muskulatur gelockert und aufgebaut, Fehlhaltungen werden korrigiert. Von Mannschaftsund Kontaktsportarten raten Experten wegen der abrupten Richtungswechsel ab. „Viel bewegen, wenig belasten“, betont Joachim Grifka – und die Gelenke bleiben gesund.