Dem Alltag einfach mal den Rücken kehren, sich regenerieren, erholen und gleichzeitig dem Körper etwas Gutes tun: Ein Besuch im Thermalbad ist mehr als nur ein Badeausflug. Denn das Wasser, das dort in den Becken ist, enthält besonders viele Mineralien und kann bei unterschiedlichen Beschwerden helfen.

 

Angenehm warm und ein leichtes Gefühl von Schwerelosigkeit. Wer das erste Mal in ein Solebecken steigt, merkt schnell: Das hat mit einem herkömmlichen Schwimmbadbesuch nichts zu tun. Durch den hohen Salzgehalt von etwa sechs Prozent und einer Wassertemperatur von meist über 30 °C entspannen sich Muskeln und Gelenke, die Haut wird samtig weich.

 

Viele Bäder nutzen Natursole, die aus vielen hundert Metern Tiefe an die Erdoberfläche befördert wird. Diese enthält oftmals zusätzlich viele Mineralien.

 

Doch nicht jedes Thermalbad hat das gleiche Wasser. Die Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Quelle, aus der es stammt.

 

Vier Beispiele für typische Mineralstoffe und deren Wirkung:

Ca: Kalzium fördert den Stoffwechsel.

SO: Sulfat wirkt sich positiv auf den Bindegewebsstoffwechsel aus.

S & RN: Schwefel und Radon wirken schmerzstillend und entzündungshemmend.

 

Ideal bei rheumatischen Erkrankungen Besuche im Thermalbad sind eine Wohltat für Menschen mit Gelenkbeschwerden. Das ist vor allen Dingen dem warmen Wasser zu verdanken. Es sorgt dafür, dass sich die Gefäße erweitern, die Durchblutung wird angekurbelt. Schmerzen in Muskeln und Gelenken klingen ab, Stoffwechsel und Immunsystem werden angeregt. All das kann dazu beitragen, dass die Beschwerden sich bessern. Mindestens genauso wichtig ist es aber, unserem Körper auch von innen mit Mineralstoffen zu versorgen, die den Halteapparat stärken. Zu passenden Nahrungsergänzungsmitteln, etwa mit Magnesium, beraten wir Sie in unserer Apotheke.

 

Vorsicht bei Herzproblemen

Die hohe Konzentration an Mineralstoffen in Kombination mit dem warmen Wasser bedeutet für unseren Körper eine gewisse Anstrengung. Besonders der Kreislauf wird ordentlich gefordert. Wer unter Herzproblemen leidet oder einen hohen Blutdruck hat, für den kann sich ein Besuch im Thermalbad ungünstig auf die Gesundheit auswirken. Fragen Sie daher lieber vorab Ihren Arzt um Rat. Gibt er grünes Licht, steht dem Entspannungsbad nichts mehr im Wege.

gesundleben MAGAZIN Herbst 2018

Nachdem K-Pop-Musik aus Asien Ende der 90er in Europa Einzug gehalten hat, kommt nun der nächste Trend aus Korea: K-Beauty. In Sachen Schönheit und Pflege können wir noch einiges aus dem fernen Osten lernen, denn eine makellose Haut hat dort einen besonders hohen Stellenwert. Entsprechend weit entwickelt sind die Beauty-Produkte.

Ein Trendprodukt, das schon seit einigen Jahren auch in deutschen Badezimmern zu finden ist, ist die sogenannte BB-Creme. BB steht für Blemish Balm. Diese Produkte pflegen einerseits, enthalten zudem aber auch einen Lichtschutzfaktor sowie Antioxidantien, die vor vorzeitiger Hautalterung schützen. Gleichzeit decken sie kleine Makel wie große Poren, Unreinheiten oder einen unebenmäßigen Teint ab – der englische Begriff dafür ist blemish. In Korea enthalten diese Cremes zudem oftmals Inhaltsstoffe, die die Haut aufhellen. Denn dort gilt ein feiner Porzellanteint als absolutes Schönheitsideal. In europäischen BB-Cremes sind solche Bleichmittel in der Regel aber nicht enthalten.

Sonnenschutz als ständiger Begleiter

Es gehört aber mehr dazu, um so eine schöne Haut zu bekommen, wie viele Koreanerinnen sie haben. Ganz wichtig: Sonnenschutz. Unabhängig davon, ob man einen hellen Teint als Schönheitsideal sieht oder nicht, UV-Strahlen schaden der Haut und lassen sie vorzeitig altern. Daher empfiehlt sich, täglich – auch im Winter – Cremes mit einem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Besonders praktisch ist eine Tagespflege, die den UV-Schutz bereits integriert hat. Wir beraten Sie gern dazu.

Feste Routine: Abschminken, Reinigen, Pflegen

Auch wenn viele Koreanerinnen sich gerne stylen und schminken, achten sie sehr darauf, dass ihre Haut nicht darunter leidet. So warten sie nicht bis zum Abend, um das Tages-Make-up zu entfernen, sondern schminken sich ab, sobald sie nach Hause kommen. Dabei benutzen die Koreanerinnen zunächst ein Reinigungsöl, um das Gesicht sanft zu säubern. Anschließend entfernen sie mit einem Gesichtswasser die letzten Schminkreste. Diese Methode heißt Double Cleansing, also doppelte Reinigung.

Auf das so vorbereitete Gesicht tragen sie dann eine hochwertige Pflege mit viel Feuchtigkeit auf. Eine besonders reichhaltige Pflegecreme am Abend hilft der Haut zudem, sich über Nacht zu regenerieren. Der besondere Vorteil dieser Routine: Je mehr Pflege ihr Gesicht erhält, desto weniger Make-up ist nötig. Das wiederum ist gut für die Haut

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„Du bist doch nicht wirklich krank. Das ist doch nur eine Erkältung.“ Diese wenig tröstlichen Worte hören Schnupfnasen immer wieder. Doch auch wenn ein Infekt der oberen Atemwege keine schwere Erkrankung darstellt, so sorgt er doch dafür, dass es den Betroffenen schlecht geht. Mit ätherischen Ölen lassen sich die Beschwerden aber wirkungsvoll lindern. Mit Behandlung dauert eine Erkältung eine Woche und ohne sieben Tage. Es mag wohl sein, dass Betroffene nur wenig ausrichten können, was die Dauer ihrer Krankheit betrifft. Ihre Symptome können sie aber sehr wohl positiv beeinflussen – mit einer Aromatherapie speziell für Erkältungskranke.

Alleskönner Thymianöl

Egal ob Bronchitis, Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder ein einfacher Schnupfen: Thymianöl ist die richtige Wahl. Denn es wirkt sowohl antibakteriell als auch antiviral und unterstützt so den Körper dabei, die Krankheitserreger schnell wieder loszuwerden. Geben Sie einfach einige Tropfen in das Badewasser. In der feuchten Luft verteilen sich die ätherischen Öle und gelangen so tief in die Atemwege.

Fichtennadelöl löst Schleim

Ebenfalls ein ganz hervorragender Badezusatz während einer Erkältung sind die ätherischen Öle der Fichtennadel. Gerade bei einer verstopften Nase und festsitzendem Husten schafft ihre schleimlösende Wirkung Erleichterung. Sie sorgen dafür, dass die Nase wieder frei wird und sich Sekret leichter abhusten lässt. Japanisches Heilpflanzenöl Es gibt wohl kaum eine Hausapotheke, in der das japanische Heilpflanzenöl nicht vertreten ist. An seinem typischen Duft, der vor allem auf einen hohen Anteil an Minzöl zurückzuführen ist, erschnuppert man viele Erkältungskranke bereits auf einige Meter Entfernung. Doch die große Beliebtheit hat ihren Grund: Bereits nach ein paar Atemzügen entfaltet die Minze ihre Wirkung und wir können wieder freier durchatmen.

Geben Sie ein bis zwei Tropfen auf ihren Kragen oder einen Schal. Wer den Duft nicht so intensiv mag, kann auch ein wenig auf dem Handgelenk verreiben und immer mal wieder daran reichen. Außerdem können Sie japanisches Heilpflanzenöl zum Inhalieren verwenden. Geben Sie dafür zwei bis drei Tropfen in ein Liter heißes Wasser. Halten Sie die Augen am besten geschlossen, um sie nicht unnötig zu reizen.

Eukalyptus zum Lutschen

Schleimlösend, entzündungshemmend und antiseptisch wirkt Eukalyptus und eignet sich damit sehr gut für die Behandlung von Erkältungsbeschwerden. Ob bei Bronchitis oder Stirn- und Nasennebenhöhlenentzündung, das ätherische Öl darf nicht fehlen. Mit Eukalyptusöl können Sie bei Bedarf inhalieren oder einige Tropfen auf ein Taschentuch geben und sich dieses immer wieder vor die Nase halten und daran schnuppern. Auf die Qualität achten Die ätherischen Öle entfalten ihre Wirkung nur, wenn es sich dabei um qualitativ hochwertige Produkte handelt, die auch wirklich die Inhaltsstoffe enthalten, die die Verpackung verspricht. In unserer Apotheke finden Sie passende Produkte.

VORSICHT: NICHTS FÜR KLEINE KINDER

Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten ätherische Öle vorsichtshalber nicht zum Einsatz kommen, denn sie können Atemstörungen auslösen. Greifen Sie hier stattdessen lieber auf passende Produkte speziell für die ganz Kleinen zurück. Wir beraten Sie dazu gerne.

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Kaum auf der Welt, schon nehmen wir „das weiße Gold“ zu uns – und zwar bevorzugt in Form von Muttermilch. Später dann spielt vor allen Dingen Kuhmilch eine große Rolle in unserer Ernährung. Zu Recht, denn sie ist sehr gesund. Doch muss es immer die von Kühen sein? Wir machen den „Milch-Check“ – von tierisch bis pflanzlich.

Kuhmilch:

Sie besteht zu etwa 87 Prozent aus Wasser, der Geschmack ist mild, leicht süßlich. Neben Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten ist sie unter anderem reich an Vitaminen A, D, E und K sowie Folsäure, B1, B2, B6 und B12. Hinzu kommen Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Magnesium. In der Regel vertragen wir Kuhmilch sehr gut. Einige Menschen reagieren jedoch allergisch auf das Milcheiweiß, auch die enthaltene Laktose (Milchzucker) vertragen einige nicht.

Schafsmilch:

Der Geschmack ist vollmundig mit leichtem Mandelaroma. In puncto Vitamine und Mineralstoffe steht sie der Kuhmilch in nichts nach, der Eiweißgehalt ist sogar höher. Wie auch Kuhmilch enthält sie Milchzucker und ist damit keine Alternative für laktoseintolerante Menschen. Einige Allergiker  ertragen sie jedoch besser, da sie weniger Kasein (Milcheiweiß) enthält als jene von der Kuh.

Sojamilch:

Besonders unter Veganern, also jenen Menschen, die keine tierischen Produkte zu sich nehmen, sind Soja-Drinks sehr beliebt. Zwar liefern sie ungefähr so viel Eiweiß wie Kuhmilch, jedoch enthalten Sojabohnen kaum Kalzium und kein Vitamin B12. Viele Hersteller setzen den Drinks daher Vitamine und Mineralstoffe zu, manchmal zudem Zucker und Vanillearoma – auch, um den bohnenähnlichen Eigengeschmack zu überdecken. Pluspunkt – gerade für Allergiker – ist die fehlende Laktose.

Ziegenmilch:

In Deutschland verwenden wir Ziegenmilch eher zur Herstellung von Käse, als dass wir sie trinken. Denn der Geschmack ist recht streng. Wichtig zu wissen ist, dass sie keine Folsäure enthält, ein wichtiges Vitamin für die Entwicklung des Nervensystems. Vor allen Dingen Schwangere und Kinder sollten genügend davon aufnehmen. Ansonsten ist sie jedoch sehr nährstoffreich und viele kurz- und mittelkettige Fettsäuren machen sie gut verträglich. Wie bei der Kuhmilch können auch hier Allergien auftreten.

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Ob klassisch oder neon-bunt, professionell lackierte und modellierte Nägel sind Hingucker. Allerdings stehen UV-Lampen, mit denen die Pracht gehärtet oder getrocknet wird, im Verdacht, das Risiko für den weißen Hautkrebs zu erhöhen. Wissenschaftler schätzen die individuelle Gefahr zwar für sehr unterschiedlich ein – von eher gering bis relativ hoch. Einig ist man sich jedoch bei der Empfehlung für die Praxis: So lange keine abschließenden Ergebnisse vorliegen, sollten Frauen, die auf modellierte Nägel nicht verzichten wollen, auf jeden Fall vorsorglich UV-Schutzmaßnahmen treffen. Dazu gehört die Verwendung von Sun-Blockern oder Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Auch fingerlose Handschuhe schützen. Da das Risiko unter anderem abhängig ist von Dauer und Stärke der Bestrahlung mit UV-Lampen, sollte die Einwirkzeit möglichst gering gehalten werden. So lässt sich das Risiko für weißen Hautkrebs verringern.