Rosige Apfelbäckchen gelten als ein Zeichen von Frische und Gesundheit. Auch eine peinliche Bemerkung lässt uns oft erröten. Beides ganz natürlich: Bei sportlicher Betätigung oder Stress kommt unser Herz-Kreislauf-System schnell auf Touren. Die Folge sind gerötete Wangen. Normalerweise fährt das System nach einiger Zeit wieder herunter und die Gesichtshaut nimmt ihren natürlichen Farbton an.

Was aber, wenn hinter den roten Wangen kein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft steckt, sondern eine schmerzhafte Couperose?

Der Ausdruck Couperose stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „Kupferrose“. Damit sind Erweiterungen kleiner oberflächlicher Blutgefäße gemeint, die sich durch eine charakteristische kupferrote Farbgebung auszeichnen.

Die feinen Äderchen, die durch die Haut schimmern, zeigen sich meist am deutlichsten auf den Wangen und rund um die Nase. Manche Betroffene plagt zudem besonders trockene und empfindliche Haut. Meist ist Couperose tatsächlich erblich bedingt. Aber auch Bluthochdruck, Hormonschwankungen oder Bindegewebsschwächen können die roten Flecken im Gesicht fördern.

8 Tipps damit rote Äderchen unsichtbar werden: das hilft bei Couperose

1. SCHUTZ FÜR DIE WANGEN

Bei Spaziergängen an der frischen Luft das Gesicht mit einem weichen Schal schützen.

2. BERUHIGENDE PFLEGE

Bei Kosmetikprodukten sollte auf ätherische Öle und Alkohol verzichtet werden. Beides fördert die Durchblutung, wodurch die feinen Äderchen noch stärker sichtbar werden. Stattdessen auf pH-neutrale Pflege für sensible Haut setzen, die hautberuhigende und entzündungshemmende Wirkstoffe enthält.

3. GEKÜHLTE KOSMETIK

Gesichtsspray, Toner und Cremes am besten kühl lagern – durch den Kühleffekt verengen sich die oberflächlichen Blutgefäße und die Rötungen werden gleichzeitig gelindert.

4. VORSICHT BEI PEELINGS

Massagen und starkes Rubbeln sollten vermieden werden, da sie die Durchblutung verstärken. Eine Alternative sind Enzympeelings, die die Haut festigen und den Gefäßen neue Elastizität geben.

5. RICHTIG KASCHIEREN

Couperose lässt sich mit einem grünstichigen Concealer kaschieren – die Komplementärfarbe neutralisiert die geröteten Partien.

6. AUSREICHEND SONNENSCHUTZ

Sonne kann Couperose verschlimmern, deshalb sollte die Haut gerade im Sommer, aber auch im Herbst und Winter, mit extrahohen UV-Filtern geschützt werden.

7. KAFFEE, ALKOHOL UND NIKOTIN MEIDEN

Diese Genussmittel begünstigen Gefäßveränderungen. Besonders das Rauchen verengt die Kapillaren und lässt Äderchen schneller platzen.

8. YOGA STATT MARATHON

Schweißtreibende Sportarten können die Auswirkungen einer Couperose verstärken. Stattdessen empfehlen sich Entspannungsmethoden wie Yoga oder Pilates.

gesundleben MAGAZIN 01/2019

Was haben homöopathische Mittel mit anthroposophischen Arzneien und Schüßler-Salzen gemein? Sie enthalten potenzierte Substanzen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Behandlungskonzepte vor.

 

Wer „potenzieren“ hört, denkt automatisch an Homöopathie. Zu diesem weit verbreiteten Bereich der Komplementärmedizin gehört jedoch nicht jedes Arzneimittel, das durch rhythmisches Verdünnen und Verschütteln hergestellt wird. Was alle potenzierten Arzneien gemeinsam haben, ist ihr Herstellungsverfahren. Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der Homöopathie, war nicht nur Arzt, sondern auch Chemiker und Pharmazeut. Er beobachtete, wie die Wirkung seiner heilkräftigen Substanzen zunahm, je mehr er sie verdünnte. Nach dem lateinischen Wort potencia  für Kraft nannte er diese Wirkstoffverstärkung potenzieren, jede Verdünnungsstufe bezeichnete er als Potenz.

Worauf das Phänomen beruht, dass homöopathische Arzneien umso stärker wirken, je weniger von der Grundsubstanz in der Verdünnungslösung ist, ist Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten. Schon nach wenigen Potenzierungsstufen enthält die Flüssigkeit, in der verschüttelt wird, nämlich kaum noch ein Molekül der pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ausgangssubstanz. Wie kann sie dann eine Wirkung entfalten?

Eine mögliche Erklärung: Durch die Energiezufuhr beim Potenzieren werden die Informationen der Ausgangssubstanz in die Flüssigkeit übertragen, die – beispielsweise auf Globuli aufgebracht oder mit Trägersubstanzen in Tabletten gepresst – nach Einnahme im Organismus einen Effekt entfaltet, der die Gesundung unterstützt. Auf diesem Prinzip basieren alle im Folgenden vorgestellten Behandlungskonzepte. Sie unterscheiden sich vor allem in der Herangehensweise bei der Auswahl der passenden Arzneimittel und in ihrer Wirkweise.

Einzelhomöopathie

„Similia similibus curentur“ – Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden. Dieses Grundprinzip der Homöopathie (altgriechisch hómoios = gleichartig, páthos = Leiden) besagt, dass nur das Mittel wirken kann, das in einer Prüfung am Gesunden die Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet. „Klassisch“ arbeitende Homöopathen setzen dabei auf Einzelmittel, die sie unter Beobachtung von Begleitsymptomen und lindernden oder verschlechternden Einflüssen nach einer ausführlichen Anamnese aus den mehr als 2500 zur Verfügung stehenden Homöopathika auswählen.

Ein Beispiel: Allium cepa (Zwiebel) lindert Schnupfen mit scharfem Nasensekret und mildert Tränenfluss, der sich in einem warmen Zimmer verschlechtert, Euphrasia officinalis (Augentrost) Schnupfen mit mildem Sekret und brennendem Tränenfluss, der sich nachts bessert. Gerade in der Selbstmedikation erfolgt die Mittelwahl aber oft auch nach „bewährten Indikationen“. Dabei kommen Arzneien zum Zug, die der Erfahrung nach am wahrscheinlichsten helfen, beispielsweise Nux vomica (Brechnuss) bei Problemen mit der Verdauung. Das Wirkprinzip ist aber immer dasselbe: Das Mittel setzt im Körper einen Reiz, der die Selbstheilungskräfte anregt und ihn in die Lage versetzt, seine Krankheit mit eigenen Kräften zu heilen.

Komplexmittelhomöopathie

Homöopathische Kombinationsarzneimittel basieren auf der Idee, die Wirkung mehrerer homöopathischer Einzelmittel zu kombinieren. Dadurch entsteht eine Art „Breitbandhomöopathikum“, das symptombezogen – nicht nach der Ähnlichkeitsregel – ausgewählt wird. Meist enthält eine solche Arznei mehrere potenzierte Arzneien in Tiefpotenzen, die der Erfahrung nach bei der Indikation helfen, bei Schwindel beispielsweise, bei Rheuma und Gelenkproblemen, aber auch bei Heuschnupfen oder Migräne. Nicht wenige dieser Mittel sind seit Jahrzehnten auf dem Markt.

Anthroposophische Arzneimittel

Auch in den meisten Arzneien der Anthroposophischen Medizin sind mehrere homöopathische potenzierte Einzelmittel sorgfältig kombiniert. Das Spezielle hier ist die Herangehensweise bei der Mittelfindung, die sich deutlich von der Homöopathie unterscheidet. In der Anthroposophischen Medizin werden nämlich die Besonderheiten der Krankheit mit Entsprechungen in Naturstoffen in Zusammenhang gebracht. Ein Beispiel: Bei Heuschnupfen hat der Körper die Fähigkeit verloren, sich gegenüber seiner Umwelt abzugrenzen. Das Immunsystem gerät aus dem Gleichgewicht und wehrt sich mit Schnupfen und Tränen gegen Stoffe, die es fälschlicherweise als „fremd“ einstuft. Dem begegnet die Anthroposophische Medizin mit der Kraft der Zitrone. Deren dicke Schale schützt das Fruchtfleisch und kann demzufolge im Organismus die Abgrenzungsfähigkeit fördern, zudem wirkt ihr saurer Saft zusammenziehend und bildet damit einen Gegensatz zu der starken Sekretabgabe, die für Heuschnupfen typisch ist.

Schüßler-Salze

Dr. Wilhelm Heinrich Schüler (1821-1898) ging davon aus, dass Krankheit in den Zellen des Körpers entsteht. Sein Ansatz: Schädliche Reize wie Infekte, Stress oder Verletzungen, stören den Mineralstoffhaushalt in den Körperzellen. Langfristig wirkt sich das ungünstig auf die Funktion von Organen und Gewebe aus, Krankheit entsteht. Mit potenzierten Mineralsalzen kommt das Mineralstoffgefüge im Körper wieder in eine gesunde Balance. Sie geben einen Impuls, der die Zellen dazu befähigt, die fehlenden Mineralsalze – die dem Körper beispielsweise über die Nahrung zugeführt werden – besser aufzunehmen und zu verteilen. Auch hier erfolgt die Mittelauswahl nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Sie basiert vielmehr auf physiologisch-chemischen Vorgängen auf Zellebene. Nr. 7 Magnesium phosphoricum ist beispielsweise das biochemische Schmerz- und Entkrampfungsmittel. Die Magnesiummoleküle können den raschen Impuls vom Nerv zum Muskel, der letztlich Krampf und Schmerz auslöst, unterbinden und auf diese Weise den Schmerz stillen.

natürlich gesund und munter 6/2018

Wadenwickel bei Fieber kennt jeder. Besonders bei Kindern, die schnell sehr hoch fiebern, kommen sie häufig zum Einsatz. Doch mit den richtigen Umschlägen lassen sich noch viele weitere Erkältungsbeschwerden lindern. Für die Brust, den Hals und sogar die Nase gibt es die passende Methode. Dabei kommen ganz verschiedene Zutaten zum Einsatz. Das Besondere: Sie stammen aus der Speisekammer, nicht aus dem Medizinschrank.

Wadenwickel bei Fieber

Um das Fieber zu senken, werden feuchte Tücher um die Unterschenkel gelegt. Darüber kommt ein trockenes Handtuch. So kühlt die Haut ab, das Fieber sinkt. Es reicht dabei aus, wenn das Wasser ein wenig kälter als die (erhöhte) Körpertemperatur ist. Richtig kalt oder gar eiskalt sollten die Wickel nicht sein. Dann ziehen sich die Gefäße zusammen und der Körper gibt weniger Wärme ab. Die Wadenwickel bleiben etwa fünf bis zehn Minuten auf der Haut. So lange dauert es ungefähr, bis sie die gleiche Temperatur wie der Körper angenommen haben. Ihre kühlende Wirkung verschwindet dann und es ist Zeit, die Umschläge zu wechseln. Auch bei kleinen Kindern kann diese Methode helfen. Allerdings sollten Eltern die Ursache des Fiebers vorher vom Kinderarzt abklären lassen. Steckt eine Blasen- oder Nierenbeckenentzündung hinter dem Fieber, sollten Sie auf Wadenwickel verzichten. Auch wenn das Fieber länger als drei Tage anhält, empfehlt sich, vorsichtshalber zum Arzt zu gehen. Ältere Menschen und chronisch Kranke sollten bei Fieber ebenfalls ärztliche Rücksprache halten.

Halsumschläge bei Entzündungen

Schmerzt es beim Schlucken, greifen wir intuitiv zum Schal, um die betroffene Stelle warm zu halten. Noch effektiver sind allerdings warme Wickel. Sie sorgen dafür, dass die schmerzende Region stärker durchblutet wird. Abwehrzellen gelangen so besser in diesen Bereich und können die Krankheitserreger bekämpfen. Die einfachste Wickel-Variante ist mit warmem Wasser. Tauchen Sie dafür ein Tuch, zum Beispiel aus Baumwolle oder Leinen, hinein und wringen Sie es leicht aus. Sie können statt des warmen Wassers übrigens auch Kartoffeln als Wärmespeicher für den Wickel verwenden. Zerdrücken Sie dazu drei bis vier frisch gekochte Kartoffeln auf einem Tuch, schlagen Sie sie darin ein und lassen Sie das Ganze ein wenig abkühlen. Ideal ist eine Temperatur von etwa 40 Grad. Wenn es am Handgelenk oder der Innenseite des Unterarms angenehm ist, können Sie den Umschlag um den Hals legen. Geben Sie ein Handtuch darüber und fixieren Sie beides mit einem Schal. Der Umschlag bleibt so lange an Ort und Stelle, bis seine wohltuende Wirkung nachlässt.

Nasen-“Wickel“ bei Schnupfen

Eine verstopfte Nase erschwert das Atmen und führt manchmal zu Kopfschmerzen. Dann können Leinsamen-Auflagen helfen, festsitzendes Sekret zu lösen. Kochen Sie dafür eine Tasse der kleinen Körnchen mit zwei Tassen Wasser zu einem Brei. Verteilen Sie diesen auf zwei saugfähige Tücher und schlagen Sie die Masse darin ein. Warten Sie kurz, bis eine für die empfindliche Gesichtshaut angenehme Temperatur erreicht ist, und legen Sie sie links und rechts neben die Nase. Durch die Wärme löst sich das festsitzende Sekret und kann leichter abf ließen. Lassen Sie die Umschläge etwa eine halbe Stunde wirken.

Brustwickel bei Husten

Mit nur wenigen Änderungen werden aus den Halsumschlägen Brustwickel gegen Hustenbeschwerden. Die Wirkweise ist dabei die gleiche: Die Wärme löst festsitzendes Sekret und fördert die Durchblutung. Das unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte. Geben Sie noch ein paar Tropfen ätherisches Thymianöl hinzu. Die Wärme sorgt dafür, dass die flüchtigen Substanzen besonders gut in die Atemwege gelangen. Dort hemmen sie das Bakterienwachstum.

gesundleben MAGAZIN Herbst 2018

Manchmal reagiert der Körper auf bestimmte Weizeninhaltsstoffe mit unerwünschten Symptomen wie Durchfall. Betroffene sind darauf angewiesen, ihre Ernährung anzupassen. Der Handel hält viele Produkte bereit und auch immer mehr Restaurants bieten glutenfreie Gerichte an. Wir stellen drei Beschwerdebilder vor: Weizenallergie, -sensitivität und Zöliakie.

  1. Zöliakie

Bei dieser Autoimmunerkrankung kommt es zu chronischen Entzündungen im Dünndarm – ausgelöst durch Gluten. Neben Blähungen sind Bauschmerzen und Durchfälle typische Symptome. Die Diagnose Zöliakie erfolgt durch eine genetische Analyse einer Gewebeprobe aus dem Darm.

Therapie: Bereits geringe Mengen Gluten schädigen die Darmschleimhaut, daher müssen Betroffene komplett darauf verzichten. Wichtig: Gluten steckt auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln. Damit der Körper durch die beschränkte Auswahl an Produkten dennoch mit allen Nährstoffen versorgt ist, können Nahrungsergänzungsmittel helfen – gerne beraten wir Sie dazu.

  1. Weizenallergie

Die im Weizen vorhandenen Eiweiße Albumine, Globuline und Gluten können Allergien auslösen. Nach dem Verzehr kann es zu Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall kommen, die Schleimhäute im Mund und Rachen können anschwellen, manchmal fängt auch die Haut an zu jucken. Ein Allergietest bringt Klarheit.

Therapie: Auf Weizenmehl und weizenähnliche Getreidesorten wie Dinkel und Grünkern verzichten. Auch glutenfreie Lebensmittel können allergene Eiweiße enthalten.

  1. Weizensensitivität

Betroffene reagieren auf die im Weizen enthaltene ATIs (Amylase-Trypsin-Inhibitoren). Es kommt zu Bauchschmerzen und Blähungen, auch Durchfälle sind möglich. Manchmal treten auch Müdigkeit und Kopfschmerzen auf. Die Diagnose erfolgt nach dem Ausschlusskriterium – wenn keine Allergie und Zöliakie vorliegt, Weizen aber dennoch Beschwerden hervorruft.

Therapie: Da ATIs in jedem glutenhaltigen Getreide zu finden sind, steht der Verzicht von entsprechenden Lebensmitteln im Fokus.

gesundleben MAGAZIN Herbst 2018

Dem Alltag einfach mal den Rücken kehren, sich regenerieren, erholen und gleichzeitig dem Körper etwas Gutes tun: Ein Besuch im Thermalbad ist mehr als nur ein Badeausflug. Denn das Wasser, das dort in den Becken ist, enthält besonders viele Mineralien und kann bei unterschiedlichen Beschwerden helfen.

 

Angenehm warm und ein leichtes Gefühl von Schwerelosigkeit. Wer das erste Mal in ein Solebecken steigt, merkt schnell: Das hat mit einem herkömmlichen Schwimmbadbesuch nichts zu tun. Durch den hohen Salzgehalt von etwa sechs Prozent und einer Wassertemperatur von meist über 30 °C entspannen sich Muskeln und Gelenke, die Haut wird samtig weich.

 

Viele Bäder nutzen Natursole, die aus vielen hundert Metern Tiefe an die Erdoberfläche befördert wird. Diese enthält oftmals zusätzlich viele Mineralien.

 

Doch nicht jedes Thermalbad hat das gleiche Wasser. Die Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Quelle, aus der es stammt.

 

Vier Beispiele für typische Mineralstoffe und deren Wirkung:

Ca: Kalzium fördert den Stoffwechsel.

SO: Sulfat wirkt sich positiv auf den Bindegewebsstoffwechsel aus.

S & RN: Schwefel und Radon wirken schmerzstillend und entzündungshemmend.

 

Ideal bei rheumatischen Erkrankungen Besuche im Thermalbad sind eine Wohltat für Menschen mit Gelenkbeschwerden. Das ist vor allen Dingen dem warmen Wasser zu verdanken. Es sorgt dafür, dass sich die Gefäße erweitern, die Durchblutung wird angekurbelt. Schmerzen in Muskeln und Gelenken klingen ab, Stoffwechsel und Immunsystem werden angeregt. All das kann dazu beitragen, dass die Beschwerden sich bessern. Mindestens genauso wichtig ist es aber, unserem Körper auch von innen mit Mineralstoffen zu versorgen, die den Halteapparat stärken. Zu passenden Nahrungsergänzungsmitteln, etwa mit Magnesium, beraten wir Sie in unserer Apotheke.

 

Vorsicht bei Herzproblemen

Die hohe Konzentration an Mineralstoffen in Kombination mit dem warmen Wasser bedeutet für unseren Körper eine gewisse Anstrengung. Besonders der Kreislauf wird ordentlich gefordert. Wer unter Herzproblemen leidet oder einen hohen Blutdruck hat, für den kann sich ein Besuch im Thermalbad ungünstig auf die Gesundheit auswirken. Fragen Sie daher lieber vorab Ihren Arzt um Rat. Gibt er grünes Licht, steht dem Entspannungsbad nichts mehr im Wege.

gesundleben MAGAZIN Herbst 2018